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Die ANMELDUNG FÜR DEN OSTBELGIEN-TRIATHLON 2020 ÖFFNET IN EINIGEN WOCHEN


Ein Tag Kaiser und Kaiserin am Walchsee

Erstellt von Christof | |   Team-News

Während sich mehrere Vereinskollegen am vergangenen Wochenende Richtung Nordeuropa zum IRONMAN Haugesund aufmachten, trieb es die beiden eifelgeborenen Kerstin und Christof in die Nordalpen zur 10ten Challenge Kaiserwinkl/Walchsee in Österreich. Statt der in Norwegen vorhergesagten  13 Grad waren für Walchsee 34 Grad Lufttemperatur angesagt. 
Entsprechend der gemeldeten Temperaturen wurden bereits die persönlichen Zielzeiten korregiert. Zusätzlich vermeldete die Orgnaisationscrew 90 Minuten vor Start 25,1 Grad Wassertemperatur, also Neoprenverbot auf der Halbdistanz. Entsprechend “begeistert” reagierten wir “Schwimmtalente” - wurde uns doch die hilfreiche Gummipelle genommen.
Der weitere Bericht erfolgt aus meiner, sprich Christofs Perspektive. Die Kaiserin wird sicherlich das Geschehen aus Ihrer Sicht noch schildern.
Das Schwimmen lief trotz fehlender Auftriebshilfe mit 39 Minuten recht ordentlich. Das mag auch am Rollingstart gelegen haben - ich persönlich verzichte gerne auf den Stressmoment mich gleichzeitig mit mehreren hundert Triathleten ins Nass zu stürzen - die Hardcoretriathleten mögen mir verzeihen.
Dann ab aufs Rad 90km in 2 Runden mit 1200 HM und Panoramablick aufs Kaisergebirge. Die Erste Runde war nach 1:24 absolviert. Hier griffen die Officals wie angekündigt hart durch, 3 vor mir schräg versetzt fahrende Teilnehmer fanden sich im nächsten Penaltyzelt wieder - also vorsichtig weiter.
Meine Supporter feuerten mich bei jeder Durchfahrt in Walchsee begeistert an, doch beginnende Rückenschmerzen bremsten mich ab KM 60 immer mehr ein - Aufliegerfahren wurde unmöglich, bergan fehlte zunehmend die Power. Das Leiden hatte begonnen - Hitze, fehlende Rumpfstabi, nicht korrekt angepasstes Rad - egal, ich schaltete in den Genussmodus. Landschaft schauen und den Triathlon finishen waren das Ziel. Nach 6 zur Kühlung verbrauchten Radflaschen und 3h durfte ich in die Laufschuhe. 4 Runden um den Walchsee, der Temperatur wegen in lockerem Tempo. Nach Runde 1 und Besuch im Dixi lief es sich auch entspannt. Alle 2,5 km eine reichhaltige Labestation, unzählige Duschen und Gartenschläuche auf der Strecke sowie motivierende Zuschauer machten die Hitze erträglich. Nach 5h46m war der Challenge Zielbogen erreicht. Keine tolle Zeit, aber egal. Fazit: Ziel erreicht, zufrieden, gesund und überglücklich. Kommerzielle Triathlonveranstaltungen stehen oft in der Kritik. Was aber die Orgacrew bzw. die hiesige Gemeinde hier auf die Beine stellt ist das Startgeld wert. Überall freundliche Gesichter, helfende Hände, begeisterte Zuschauer. Der Sport wird hier gelebt und geliebt. Danke Kaiserwinkl/Walchsee ich komme irgendwann wieder, aber leider nicht im nächsten Jahr, denn das 
Ziel für 2020 heisst Challenge Roth. 
Kleiner Wehrmutstropfen am Rande: Leider konnte man auch hier sehen welche Müllberge solche Triathlonveranstaltungen produzieren, aber an dem Punkt arbeiten wir.